Almenwanderung bei Aldein


Dies ist eine Wald- und Almenrunde, die sich jeder zutrauen kann.
Wegverlauf: Wir fahren nach Aldein zum nahen Weiler Lerch, wo von den letzten Höfen das Sträßchen weiterführt bis zu einem Waldparkplatz unterhalb der Laneralm (1550 m). Von dort auf breitem Weg durch Wald in kurzem Anstieg hinauf zur Laneralm (1583 m, Ausschank), der Markierung 3 und dem Wegweiser „Weißenstein“ folgend auf Steigspuren durch eine begraste Waldschneise hinauf zu einem Forstweg, auf diesem kurz weiter zur Waldsenke „Kösertal“ (1696m), hier der Beschilderung „Schönrast“ folgend links ab und auf breitem Weg die Waldhänge querend zur Schönrast- Schwaige (1699 m, Ausschank);von da der Markierung S folgend auf Forstweg eben südwärts zur Schmiederalm (1674 m, Gasthaus),bald darauf von der Zufahrtsstraße links ab und stets der Markierung G folgend in ebener bis leicht ansteigender Waldquerung zurück zur Laneralm und zum Parkplatz.
Höhenunterschied: 150m

Gesamtgehzeit: 2- 2 &Mac189; Std.

Orientierung und Schwierigkeitsgrad: In jeder Hinsicht leicht und problemlos; auch für weniger Gehtüchtige geeignet.

Wanderkarten1:50.000: Freytag Berndt, Blatt S7 (Überetsch- Kalterer See-

Südt. Unterland); Kompass, Blatt 74 (Tramin/Cavalese).


Rundwanderung im Trudner –Horn -Naturpark

Im südlichsten Naturpark Südtirols verlockt diese gemütliche Tagestour, durch Mischwald, über Bergwiesen und Moore zu wandern.
Die Vielfalt an Blumen und Pflanzen ist auch der Grund für die Unterschutzstellung des Waldrückens zwischen Truden und Altrei; Einkehrmöglichkeiten gibt es unterwegs.
Jahreszeit: kann fast das ganze Jahr über begangen werden. Besonders schön im Mai-Juni und im Herbst.
Schwierigkeitsgrad: leichte Rundwanderung mit nur 250 m Höhendifferenz, für jedermann geeignet;
Gehzeit 3 Std.

Ausgangspunkt: Truden (1127 m).

Der Weg: In Truden links hinauf zum Rungganöhof (Parkmöglichkeit). Mit Mark. 5 geht es zuerst auf dem Forstweg, dann über Wiesen und Waldwege nach Süden zum
Pera-Schupf und über den Wiesensattel, zum Forstweg, der zum „Langen Moos“ und zur Krabesalm (1540 m) führt. Weiter zum Gampen (Cisa-Sattel, 1439 m) und über den Europäischen Fernwanderweg E5 zurück nach Truden. In Truden ist auch ein sehenswertes Naturparkhaus, das man bei dieser Gelegenheit besichtigen kann. Öffnungszeiten: Di-Sa 9.00-12.00 Uhr und 15.00-18.30 Uhr. Tel: 0471 869 247.
Ideal auch bei schlechten Wetter
.

Der Naturpark „Trudner Horn“


Der Naturpark Trudner Horn wird im Westen von der Ebene des Etschtals, im Südosten durch das Cembratal und im Norden durch die Ausläufer des Fleimstals begrenzt. Der 6660 ha große Naturpark ist vorwiegend bewaldet. An den Sonnenhängen des Etschtals reicht der Buschwald bis zur Höhe von 1000 m hinauf; im Unterwuchs sind Orchideen und Liliengewächse anzutreffen. An der Grenze zwischen Wald- und Weinbergen gedeihen Osterluzei und Traubenhyazinthen. Kostbarkeiten der Natur sind die Moore: am Weißensee, am Schwarzsee und am Langen Moos.
Im südlichsten Naturpark Südtirols ist auch die grün und blau schillernde Smaragdeidechse zuhause. Informationen über geführte Wanderungen im Naturpark erhalten Sie bei Ihrem Tourismusverein oder beim: Amt für Naturparke Cesare-Battisti-Straße 21 I-39100 Bozen Tel.: 0039/0471/414300 Fax: 0039/0471/414309



Truden-Cislonalm


Ausgangspunkt : Truden
Höhenunterschied: 280 m
Wanderzeit: 3 Std.
Schwierigkeitsgrad: leicht
Einkehr: Cislonalm

Tourenverlauf:
Vom Dorfplatz mit der Kirche beginnen wir unsere Wanderung westlich durch ein Gässchen, wo nach kurzer Zeit eine Gabelung erfolgt. Wir bleiben rechts und wandern weiter an den letzten Häusern von Truden vorbei, entlang der Fahrstraße auf die Cislonalm. Der Weg steigt nun etwas an, und bei einer Rechtskurve zweigt links ein Wanderweg ab, der nun etwas unterhalb der Straße weiter bergwärts führt. Zurückblickend bietet sich uns ein schöner Ausblick auf den Ort Truden. Mit zunehmender Höhe kommt auch das Schwarzhorn ins Blickfeld. Etwas später stoßen wir wieder zur Fahrstaße, und wir gelangen bald darauf auf das wunderschöne Hochplateau der Cislonalm. Wir genießen die Aussicht bei Rast und Einkehr. Westlich der Hütte zeigen sich uns der Mendelkamm, Brentagruppe und das obere Etschtal von ihrer schönsten Seite. Auf dem Rückweg folgen wir dem Fahrweg, der oberhalb der Hütte Richtung Norden und hinter der Schranke weiterführt. Unter ständigem Auf und Ab führt uns der Forstweg durch Mischwald bis zum Jägerkreuz. Hier zweigen wir rechts in den Steig H ab, der uns über den Osthang der Cisloner Bergkuppe zurück nach Truden führt.


Eppan – die Burgenrunde zum Wandern und Einkehren

Die gemütliche Burgenrunde, auch als Halbtagestour machbar, führt von einem Schlosshotel zur Familienfestung der „Hocheppaner“ mit freskoreicher Burgkapelle, durch eine handfeste Schlucht zur Burgruine Boymont. Die Burgenlandschaft der Weinstraße bietet hier einen Höhepunkt. Die romanischen Fresken auf Hocheppan, der imposante Blick auf Bozen und die Dolomiten sowie die rustikalen Einkehren versprechen einen genussreichen Tag.
Jahreszeit: kann fast das ganze Jahr über begangen werden, beste Monate sind Mai- Juni und September- Oktober. Im Hochsommer ist es zu warm.
Schwierigkeitsgrad:kurze Rundwanderung mit zwei steileren Anstiegen, ein Aufstieg erfolgt auf befestigten Holztreppen; keine besondere Schwierigkeit; Gehzeit ohne Besichtigung und Einkehr gute zwei Stunden.
Ausgangspunkt: Missian in der Gemeinde Eppan, beim Hotel Schloß Korb (440m).
Der Weg: Mit dem Auto oder Fahrrad von der Weinstraße nach Missian,ab Schloß Korb der Beschilderung „Hocheppan“ folgend der Straße entlang durch Weingärten und hinauf zum
Schloß Hocheppan (628m). Abstieg auf dem Weg Markierung 9A in die Schlucht, über Treppen hinauf zur
Burgruine Boymont (580m) und Abstieg zum Ausgangspunkt.

Kaltern - durch das Frühlingstal zum Montiggler See




Das Weindorf Kaltern mit seinen weiten Rebanlagen, das Frühlingstal , der Montiggler Wald und der große Montiggler Badesee lassen sich mit einer Rundwanderung kombinieren, die man das ganze Jahr über begehen kann.
Jahreszeit: fast immer möglich, für die Blüte im Frühlingstal im März, durch frisch grünende Reben und Laubwald im Mai und die herbstliche Farbenpracht im Oktober.
Schwierigkeitsgrad: Halbtagestour mit geringer Höhendifferenz, für jedermann geeignet; Gehzeit 4 Std.

Ausgangspunkt: Kaltern (426 m) Parkmöglichkeit bei den großen Kellereien.

Der Weg: Am Anfang des Dorfes zum å Kalvarienberg und hinunter zu einer Flurstraße, diese (Mark. 19) entlang durch Obst-, dann durch Weinanlagen hinunter bis zur Abzweigung „ Frühlingstal“ (Mark. 20). Links hinauf zum ç Montiggler See (500 m). Beim Gasthof am See links hinauf zum gro0en Parkplatz und (Mark. 4) durch den Mischwald zurück. Bei der Weggabelung weiter mit Mark. 4A zum Gasthof „Christl am Loch“ und auf der alten Bahntrasse, jetzt Promenade, zurück nach Kaltern.

In die Bletterbachschlucht


Gehzeit ca. 2 Stunden
Wir fahren nach Aldein zum Weiler Lerch, zum Parkplatz unterhalb der Laneralm.
Dort steigen wir den Weg Nr. 3 hinunter, ins sogenannte „Taubenleck“. Durch die enge Porphyrschlucht geht es bachaufwärts bis zum großen Wasserfall. Über eine Eisenstiege erreicht man die Oberkante des Wasserfalls im Butterloch. Auf dem mit 4 und E5 bezeichneten Wanderweg steigt man links hinauf bis zum querenden Gorzsteig G. Auf diesem erreicht man in ca. 20 Minuten den Ausgangspunkt. Wer die Wanderung ausdehnen will, wandert vom Wasserfall aufwärts und kann nach ca. 20 Minuten auf dem Gorzsteig G zur Laneralm zurückkehren.
Man kann auch bis zum Talschluss „Gorz“ am Fuße des Weißhorns wandern, muss aber wieder bis zum querenden Gorzsteig zurückkehren, da im Talschluss kein Ausstieg möglich ist.

Von Radein aus startet man vor dem Peter Rosegger Haus neben der Kirche. Der Weg Nr. 3 führt direkt zum Taubenleck in die Bletterbachschlucht. Bachaufwärts erreicht man den Wasserfall im Butterloch. An der Oberkante des Wasserfalls führt der mit 4 und E5 bezeichnete Weg zum Zirmersteig, der zum Ausgangspunkt zurückführt. Die Wanderung kann ausgedehnt werden bis zur „Gorz“ und über den Gorzsteig und den Zirmersteig zurück nach Radein.


Montan- Castelfeder- Pinzon


Gehzeit: ca 3 Stunden
Höhenunterschied: 100- 200 Meter
Schwierigkeitsgrad: leicht
Von Montan- Richtung West- führen mehrere Wege talabwärts nach Castelfeder:
Dem Besucher bietet Castelfeder (450m) eine einmalige umfassende Rundschau; gegen Norden reicht der Blick nach Bozen und zur Sarner Scharte, links davon reihen sich die Meraner Berge an, zu Füßen des Mendelgebirge liegt Kaltern mit seinem bekannten See, daneben Tramin und im Süden schweift der Blick über den Fennberg zur Salurner Klause, der natürlichen Landesgrenze. Oberhalb Neumarkt erkennen wir Mazon mit seinen behäbigen Weinhöfen, davor die Burgruine Kaldiff und weiter links das idyllische Dorf Pinzon mit dem eleganten gotischen Spitzturm der Stefanskirche. Den Weiler Pinzon erreichen wir über den alten Aurer Weg in etwa einer halben Stunde.



Montan- Glen- Gschnon- Montan


Gehzeit: ca 6 Stunden

Höhenunterschied: ca. 500 Meter

Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittelschwer

Von Montan führt vom ehemaligen Bahnhof im Unterdorf ein Wander- und Forstweg (ehemalige Bahntrasse) zum Glener Viadukt. Entlang dieser Wanderung bieten sich Ausblicke auf Castelfeder ins Etschtal, zur Mendelkette und den Meraner Bergen.
Über die letzte Schleife erreichen wir Glen (520 m). Die Verbindungsstraße weiter gehend, gelangen wir zu den Mühlen (882 m) und auf der Straße nach Gschnon (952m).
Weit interessanter, vielleicht etwas beschwerlicher, ist die zweite Variante: Von Glen über den alten Gschnoner Weg, Markierung Nr. 4, beginnt der Anstieg (siehe Hinweisschild „Gschnoner Wanderweg“).Der müde Wanderer findet zwei Gaststätten vor, die zur Rast und Labung einladen.
Von Gschnon führt der Weg weiter zum Gsteigerhof (885m), siehe Hinweisschild, einer Bergbauernwirtschaft auf der gegenüberliegenden Anhöhe. Eine Variante führt (Hinweisschild „zur Kanzel“) nach 30 min. zu einer Aussichtswarte- einem ausgesetzten Felsen-, von wo aus man das ganze Unterland so prächtig sieht wie kaum von einem anderen Punkt.
Vom Gsteigerhof über Markierung 3 gelangen wir in ca. einer Stunde, am Kuckuckshof vorbei, nach Mazon (400m) und weiter zur Schlossruine Kaldiff aus dem 11./ 12. Jahrhundert. Inmitten eines ausgedehnten Rebgeländes erblicken wir die romantische Kirche zum hl. Michael im grünen Felde. Wir überqueren weiter das Tal des Trudner Baches (Nr. 3) und erreichen mühelos Pinzon und Montan.
Entdeckungsfreudigen und schwindelfreien Wanderern sei eine Variante über den 30m hohen Wasserfall des Trudner Baches angeraten. Vom Steig Nr. 3 zweigt auf der Einmündung zum Forstweg (Kammerling), unterhalb der „Kanzel“, rechts ein mit weiß- rot gekennzeichneter Wanderpfad ab (Hinweisschild Montan/Glen). Über die Schlucht führt ein schmaler, gesicherter Steg nach Glen. Von dort gelangen wir über Feldwege zurück nach Montan.

Aldeinerhof – Burgstalleck.
Rotwand – Göllersee – Pigleiderhof – Aldeinerhof


Wanderung: 3 Stunden, 8 km
Mit Auto zum Aldeinerhof ( liegt an der Straße nach Aldein ) von hier aus geht es in den Wanderweg Nr. R zum Burgstalleck weiter geht es ebenfalls auf dem Weg Nr. R zur Rotwand weiter zum Weg Nr. R zum Göllersee und für den Rückweg nehmen wir den Wanderweg Nr. OR zum Pigleiderhof ( Einkehrmöglichkeit )
Von hier sind es nur noch wenige Minuten zu unserem Ausgangspunkt.
Anmerkung: diese Wanderung sollte nur bei guter Sicht gemacht werden denn vom Burgsatalleck und der Rotwand hat man einen wunderbaren Blick ins Etschtal sowie in Vinschgau. ( nicht vergessen Foto – Videokamera )


Von der Lahneralm zum Weisshorn


Vom Parkplatz der Lahneralm folgen wir dem Weg Nr. G = Gorzsteig entlang der Bletterbachschlucht, wir durchqueren die Blätterbachschlucht und folgen dem Weg Nr. W = Zirmersteig dieser Steig führt uns bis zum Gipfel des Weisshorns. Der Panoramablick über die Brenta, Ortler, Ötztaler und Stubaier Gruppe bis zuden Dolomiten findet nicht seines gleichen .Sie können nun selbst entscheiden wie Sie den abstieg gestalten möchten. Wir sind den gleichen Weg wieder zurück. (Alternative : Weg Nr. 5 A zur Lahneralm )
Weglänge ca. 12 km
Steigung : 890 Höhenmeter
Gehzeit : ca. 5 h ( normal )
Einkehrmöglichkeit : Lahneralm
Bemerkung : gutes Schuhwerk, Fotoapparat, Wanderung bei guter sicht.


Wanderung zu den Eislöchern

Eislöcher in St. Miachel


Ausgangsort: St. Michael/Eppan, 411 m
Zufahrt: auf der Staatsstraße 42 nach St. Michael/Eppan. Parkmöglichkeit beim großem Parkplatz in der Dorfmitte.
Wanderkarte: Nr. 53 Kompass Meran (Suchgitterzahl C/8,9)
Höhenunterschied: 389 m
Höchster Punkt: ca. 800 m
Gehzeit: 1_ Stunden
Einkehrmöglichkeiten: Stroblhof
Schwierigkeitsgrad: leicht

Die Eislöcher unter dem Eppaner Grandberg, 934 m, sind ein interessantes Naturphänomen nahe St. Michael/Eppan. In einer kleinen Geländemulde inmitten eines Bergsturzgebietes findet sich auf einem 200 m langen und nur 20 - 40 m breiten Bereich eine Kleinklimazone, die sich besonders im Hochsommer deutlich von ihrer Umgebung unterscheidet. Aus Felsspalten entströmt Kaltluft und manchmal sind die Öffnungsränder noch im Frühsommer mit einer mehr oder weniger dicken Eisschicht bedeckt. Das führt natürlich auch dazu, dass hier Pflanzen wachsen, die sonst nur in weitaus höheren Lagen vorzufinden sind, so z. B. die rostfarbige Alpenrose. W. Pfaff erklärt das Phänomen der Eislöcher als physikalische Windröhre, wobei schwere Kaltluft in Gesteinsklüften absinkt und bei den Eislöchern austritt. Im Ausgleich wird Warmluft in die oben liegenden Öffnungen der Geröllhalde angesaugt. Wir erreichen diese Eislöcher, indem wir westlich des Dorfparkplatzes in St. Michael zur Gleifkapelle, 555 m, am Kalvarienberg hinauf wandern. Hinter der Kapelle führt der Weg Nr.15 hinab zu einer Asphaltstraße, der wir nach links weiter folgen. Bei einer Linkskurve der Straße führt der gut beschilderte Weg geradeaus weiter in 15 Minuten zu den Eislöchern (strengstes Naturschutzgebiet!). Selbst an recht warmen Tagen kann das Mitnehmen einer leichten Jacke in diesem Eislöcher-Biotop durchaus empfohlen werden. Der Rückweg führt wieder bis zur vorhin genannten Straßenkurve; dort biegen wir nach rechts in Richtung Pigeno ab (rechts der Strobl- hof) und wandern ortseinwärts zwischen den Schlössern Englar und Gandegg hindurch bis zum Ende des Pigenoer Weges. Dann links über die Mendelstraße und den Josef-Innerhofer-Weg zurück zum Ausgangspunkt (1_Std.).



Bemerkung : gutes Schuhwerk, Fotoapparat, Wanderung bei guter sicht.