Natur spüren - Natur erleben!

Wandern/Klettern

Klettern
In der Kletterwand von Mühlen in der Gemeinde Truden am Fusse des Naturpark Trudner Horn nur 1 km von unserem Hof entfernt können sich alle Kletterliebhaber in den freien Wänden austoben.

Kletterwand Marderwand in Kurtatsch im Unterland; Kletterwand Unterlagstein in Fennhals/Kurtatsch; Klettersteig auf den Roen in Kaltern, Klettergarten Altenburg/Kaltern; Kletterhalle Tramin, sowie große Kletterhalle in Bozen.

Das Wanderparadies Naturpark „Trudner Horn“
Der Naturpark Trudner Horn wird im Westen von der Ebene des Etschtals, im Südosten durch das Cembratal und im Norden durch die Ausläufer des Fleimstals begrenzt. Der 6660 ha große Naturpark ist vorwiegend bewaldet. An den Sonnenhängen des Etschtals reicht der Buschwald bis zur Höhe von 1000 m hinauf; im Unterwuchs sind Orchideen und Liliengewächse anzutreffen. An der Grenze zwischen Wald- und Weinbergen gedeihen Osterluzei und Traubenhyazinthen. Kostbarkeiten der Natur sind die Moore: am Weißensee, am Schwarzsee und am Langen Moos. Im südlichsten Naturpark Südtirols ist auch die grün und blau schillernde Smaragdeidechse zuhause. In Truden und in Altrei finden sie Kneippanlagen zum entspannen.

Die ehemalige Fleimstalbahn (von Auer bis Predazzo)
Die Fleimstalbahn ist eine Bahn, die das Trentiner Fleimstal mit dem Südtiroler Unterland bis zum Jahr 1963 verband. Ausgangsbahnhof war Predazzo, Zielbahnhof Auer. Sie wurde von der k. u. k. Monarchie kurz vor dem ersten Weltkrieg, im Jahre 1910, in Auftrag gegeben. Der Bau der Bahn begann im Februar 1916 und wurde im Januar 1918 fertiggestellt. Am Bau waren 6.000 Personen beteiligt, 4.500 davon Kriegsgefangene aus Russland und Polen. Die Bahnstrecke von 50,5 km Länge beinhaltet sechs Tunnel, sieben Viadukte und acht Brücken. 1957 wurde beschlossen, die Bahn einzustellen. Es wurden mit der Zeit Busse eingeführt und im Januar 1963 fuhr dann endgültig die letzte Bahn. Heute ist sie ein idealer, shr sonniger Wander-, Spazier- und Fahrradweg.

Castelfeder
Dem Besucher bietet Castelfeder (450m) eine einmalige umfassende Rundschau. Gegen Norden reicht der Blick nach Bozen und zur Sarner Scharte, links davon reihen sich die Meraner Berge an, zu Füßen des Mendelgebirges liegt Kaltern mit seinem bekannten See, daneben Tramin und im Süden schweift der Blick über den Fennberg zur Salurner Klause, der natürlichen Landesgrenze. Oberhalb Neumarkt erkennen wir Mazon mit seinen behäbigen Weinhöfen, davor die Burgruine Kaldiff und weiter links das idyllische Dorf Pinzon mit dem eleganten gotischen Spitzturm der Stefanskirche.

Bletterbachschlucht
Die Wanderung durch die Schlucht und rund um den "GEOPARC Bletterbach" wird zu einem besonderen Erlebnis, einer Reise durch die Jahrmillionen der Erdgeschichte.Die Bletterbachschlucht im Südtiroler GEOPARC gewährt Einblick in das Innere der Berge, in die Welt der Steine. Der Canyon ist das Ergebnis von Verwitterung und Abtragung. Seit der Eiszeit, vor etwa 15.000 Jahren, hat sich der Bletterbach auf einer Strecke von etwa 8 Kilometern bis zu 400 m tief in unterschiedliche Erdzeitalter eingegraben. Schicht um Schicht wurde freigelegt. 10 Milliarden Tonnen Gestein wurden abgetragen und ins Etschtal verfrachtet. In diesen Schichten kann nun geblättert werden wie in einem Buch.Im Gegensatz zu den verworrenen Verhältnissen in anderen Gebieten der Alpen sind die Schichten im Canyon der Bletterbachschlucht unversehrt. Der Aufbau der Gesteine gibt Hinweis auf die Entstehung, das Klima und die Umweltbedingungen vor etwa 250 Millionen Jahren. Zudem wurden Saurierspuren in den Schichten des Grödner Sandsteins gefunden. Gut erhaltene Abdrücke von Pflanzenteilen und zahlreiche Fraß- und Wühlspuren geben Aufschluss über die Pflanzenwelt und das Bodenleben der damaligen Zeit. Fossilien in den Meeresablagerungen wie z. B. Muscheln, Schnecken und Kopffüßler, berichten vom Leben in den warmen tropischen Meeren. Ein Museum am Geopark erzählt Geschichen.

Wanderung zu den Eislöchern/Eppan
Die Eislöcher unter dem Eppaner Gandberg, 934 m, sind ein interessantes Naturphänomen nahe St. Michael/Eppan. In einer kleinen Geländemulde inmitten eines Bergsturzgebietes findet sich auf einem 200 m langen und nur 20 – 40 m breiten Bereich eine Kleinklimazone, die sich besonders im Hochsommer deutlich von ihrer Umgebung unterscheidet. Aus Felsspalten entströmt Kaltluft und manchmal sind die Öffnungsränder noch im Frühsommer mit einer mehr oder weniger dicken Eisschicht bedeckt. Das führt natürlich auch dazu, dass hier Pflanzen wachsen, die sonst nur in weitaus höheren Lagen vorzufinden sind, so z. B. die rostfarbige Alpenrose. W. Pfaff erklärt das Phänomen der Eislöcher als physikalische Windröhre, wobei schwere Kaltluft in Gesteinsklüften absinkt und bei den Eislöchern austritt. Im Ausgleich wird Warmluft in die oben liegenden Öffnungen der Geröllhalde angesaugt. Selbst an recht warmen Tagen kann das Mitnehmen einer leichten Jacke in diesem Eislöcher-Biotop durchaus empfohlen werden.